03.11.2009
SWMH gerät ins Visier der Justiz / Vorwurf: Steuerhinterziehung
Die Südwestdeutsche Medien-Holding (SWMH), zu der auch die "Süddeutsche Zeitung" mehrheitlich gehört, sorgt erneut für Negativschlagzeilen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart soll gegen Mitarbeiter im Stuttgarter Pressehaus ermitteln. Es besteht der Verdacht, dass "in großem Stil Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen worden sind", berichtet der Südwestrundfunk (SWR).
Aufmerksam sei die Justiz durch eine Selbstanzeige eines ehemaligen Abteilungsleiters geworden. Demnach sollen die Mitarbeiter in der Druckerei der "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" mehrere Jahre Lohn erhalten haben, für den keine Steuer und Sozialabgaben gezahlt wurde. Um die Mehrkosten zahlreicher Überstunden zu verringern, sei rund eintausend Angestellten im Bereich Technik weitgehend steuer- und abgabefreie Wochenenddienste aufgeschrieben worden, die sie jedoch gar nicht geleistet haben.
Rebmann kann eine zusätzliche finanzielle Belastung derzeit nicht gebrauchen. Erst vergangene Woche hat das Unternehmen bekannt gegeben, aufgrund herber Umsatzeinbußen betriebsbedingte Kündigungen aussprechen zu müssen. bn
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten





