16.02.2010
Ranking: "Spiegel" ist meist zitiertes Medium / TV-Sender weit abgeschlagen
Der "Spiegel" bleibt das Leitmedium in Deutschland. Das Nachrichtenmagazin ist im 2. Halbjahr 2009 das meistzitierte Medium in Deutschland, gefolgt von Axel Springers Boulevard-Titel "Bild", der US-Tageszeitung "New York Times" und dem Wirtschaftsblatt "Wall Street Journal". Das geht aus einer Untersuchung von PMG Presse-Monitor hervor, für die mehr als 14.000 Beiträge in 130 deutschen und internationalen Medien analysiert wurden. Die Spitzenplätze in dem Ranking sind fest in der Hand der Printmedien. Der erste Vertreter der Gattung TV ist die ARD auf Platz 8. Der öffentlich-Rechtliche Konkurrent ZDF folgt auf Position 11.
Betrachtet nach Ressorts finden sich die drei Spitzenreiter aus dem Gesamtranking - "Spiegel", "Bild" und "New York Times" - auch bei Politikthemen in den führenden Positionen. In Sachen Wirtschaft und Finanzen werden das "Wall Street Journal" und das "Handelsblatt" am häufigsten zitiert. In den Ressorts Kultur- und Wissenschaft hat die "New York Times" die Nase vorn.
Aber nicht nur überregionale Meinungsführermedien werden häufig als Quelle herangezogen. Auch Regionalmedien spielen beim intermedialen Agenda-Setting-Prozess eine wichtige Rolle. Unter den Regionalmedien, die häufig zitiert werden liegt der "Tagesspiegel" vor dem "Hamburger Abendblatt" und der "Berliner Zeitung" auf dem ersten Platz. Auf den Plätzen vier und fünf der meistzitierten deutschen Regionalmedien liegen die "Leipziger Volkszeitung" und die "Rheinische Post". bn
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