Radiopreise
18.09.2009
Radiopreise 2010: RMS stabil, AS&S macht Deutschland-Kombis teurer
Die nationalen Radiovermarkter AS&S und RMS haben ihre Preise für das kommende Jahr veröffentlicht: Während RMS die Tarife weitgehend stabil hält, erhöt AS&S die umstrittenen Einführungstarife der Deutschland-Kombis um 6,2 Prozent.
"Damit passen wir nach der erfolgreichen Markteinführung die Tarife markt- und leistungsgerecht an", sagt Esther Raff, Geschäftsführerin der AS&S Radio. Wochentags zwischen 6 und 18 Uhr kostet ein Dreißigsekünder dann knapp 16.000 Euro. Die bisherigen Produkte, die auch Vermarktungsmodelle für eine bestimmte Region umfassen, werden demnach im Schnitt rund vier Prozent teurer. Außerdem will der Vermarkter der ARD auf dem Radio Day in Köln ein erweitertes Angebot vorstellen.
Auch auf regionaler Ebene haben einige Sender bereits ihre Preise für 2010 kommuniziert. So hebt der WDR, eine der größten Sendegruppen im AS&S-Verbund, die Preise zwar nur ein wenig an, aber auch dort kostet Werbung rund 1,5 Prozent mehr. Hier können Kunden neu positionierte Kombinationen buchen. "Unter Berücksichtigung der Reichweitenentwicklung und der aktuellen Inflationsrate ist eine durchschnittliche Preisanpassung von gut einem Prozent absolut vertretbar", so Barbara Wiewer, Geschäftsleitung Marketing und Strategie bei der WDR Mediagroup. Die Werbepreise von 1 Live sinken allerdings gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent. HOR
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