Radio MA: Größere Grundgesamtheit, längere Hördauer
Der Hörfunk erfreut sich großer Beliebtheit: Die Hördauer legt laut der MA 2010 Radio I im Vergleich zum Vorjahr um 4 Minuten zu und beträgt aktuell durchschnittlich 192 Minuten. Täglich hören 78,6 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab zehn Jahren Radio, damit bleibt die Tagesreichweite weitestgehend konstant (MA 2009 Radio II: 78,7 Prozent). Die durchgängig hohen Werte der Gruppe der Berufstätigen (Tagesreichweite: 82,2 Prozent, Hördauer in Minuten: 222) zeigen, dass Radio hauptsächlich als Begleitmedium genutzt wird.
Diese Werte gehen aus den Eckdaten der aktuellen Radio-MA hervor, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) bereits vorab veröffentlicht hat. Die komplette Hörfunkanalyse folgt am 10. März. Hans Georg Stolz, Vorstandsvorsitzender der AG.MA sagt, die Daten bestätigten das Radio als "soziographisches Allround-Medium, das "nach wie vor alle Zielgruppenfacetten bedienen kann".
Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse setzt sich aus rund 260 Unternehmen der Werbe- und Medienwirtschaft zusammen und ermittelt regelmäßig das Mediennutzungsverhalten der deutschen Bevölkerung. hor
Grundgesamtheit
Nur zur Klärung: Die Grundgesamtheit ist nun das DRITTE Mal in den vergangenen Jahren verändert worden: Erst nach Mikrozensusvorlage die Zahl der Älteren reduziert und die Jüngeren hochgetunt. Dann EU-Ausländer mit erfasst und nun noch deutschsprachige Ausländer.. Wenigstens konnte man so die vermutlich heftigen Reichweitenverluste ziemlich gut verschleiern.Weitere Nachrichten aus Medien vom 03.03.2010:
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