29.02.2008
Privater Rundfunk fordert Unterstützung bei Digitalisierung
Länder und Bund sollen die privaten Rundfunkanbieter bei der anstehenden Digitalisierung unterstützen. Das forderten der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) und die Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR) in einem Gespräch mit dem Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, in Berlin.
Unter dem Motto "Vielfalt sichern, Zukunft gestalten" wiesen die Vertreter auf den Wettbewerb mit den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbietern und der zunehmenden Konkurrenz durch Onlinemedien hin. Staatsminister Neumann sicherte seine Unterstützung zu: "Wir haben in Deutschland eine überaus vielfältige Radiolandschaft, die von den Hörern in hohem Maße akzeptiert wird." Er werde sich dafür einsetzen, dass Privatsender etwa bei der Vergabe von digitalen Kapazitäten durch die Bundesnetzagentur ausreichend berücksichtigt werden.
Angesprochen wurde außerdem der Abschaltezeitpunkt der UKW-Verbreitung. Auch hier sprach sich Neumann dafür aus, die für 2015 angesetzte Abschaltung zeitlich weiter zu fassen, da UKW für die Privatradios eine wirtschaftliche Basis darstelle und daher nicht vorschnell entzogen werden dürfe. mas
Weitere Nachrichten aus Medien vom 29.02.2008:
VPRT fordert Public-Value-Test für öffentlich-rechtliche Kanäle
Bibel TV bietet für Das Vierte
Startschuss für Plakatwettbwerb
Nachrichten
HORIZONTJobs
Neueste Leserkommentare
Nachrichten: SPD forciert Web-Wahlkampf
Markus Willnauer: Yes we talk
TV: Skoda Octavia
alex: octavia
TV: Rügenwalder Mühlen Mett
Dill: Mühlenmett
HORIZONT-Abo
Wochenzeitung HORIZONT
Von Testlesen über Schnupperabo mit Geschenk bis zum Jahresabo - HORIZONT hat für jeden das richtige Angebot.
Chart der Woche
Absolventenbarometer:
Google ist bei Ingenieuren angesagt. Die künftigen Medienmanager stehen auf altbekannte Marken.
Google ist bei Ingenieuren angesagt. Die künftigen Medienmanager stehen auf altbekannte Marken.
Off the record
Blog-Verkauf: Interesse lahmt
Morgen naht der Tag der Wahrheit. Dann will Deutschlands Top-Blogger Robert Basic seinen Blog basicthinking.de verkaufen und bei Ebay versteigern. Startpreis vermutlich bei 30.000 Euro. Obs klappt: Bei einem Voting im Horizont-Blog würden derzeit 51 Prozent nicht mehr als 10.000 Euro zahlen wollen. 12 Prozent meinen, der Blog Basicthinking.de, meistverlinkter Blog Deutschlands, sei über 50.000 Euro wert. Viel Glück, Robert.
Morgen naht der Tag der Wahrheit. Dann will Deutschlands Top-Blogger Robert Basic seinen Blog basicthinking.de verkaufen und bei Ebay versteigern. Startpreis vermutlich bei 30.000 Euro. Obs klappt: Bei einem Voting im Horizont-Blog würden derzeit 51 Prozent nicht mehr als 10.000 Euro zahlen wollen. 12 Prozent meinen, der Blog Basicthinking.de, meistverlinkter Blog Deutschlands, sei über 50.000 Euro wert. Viel Glück, Robert.








