06.08.2009
Private Sender geben Geld für Filmförderung aus
Die privaten Fernsehsender haben nach den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten nun auch ein Abkommen mit der Filmförderungsanstalt (FFA) geschlossen. Darin verpflichten sich die Privatsender in diesem Jahr insgesamt 13,5 Millionen Euro für Filmförderungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. 5 Millionen Euro zahlen sie in bar, den Rest tragen sie durch Medialeistungen bei. Im Vergleich zum letzten Jahr investieren die dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) zugehörigen Unternehmen 1,5 Millionen Euro mehr in ihre Medialeistungen, die nun auch Videoveröffentlichungen zugute kommt. Der Vertrag zwischen VPRT und FFA gilt zunächst für ein Jahr, da ab Herbst eine Novelle des Filmförderungsgesetzes (FFG) erwartet wird.
ARD und ZDF haben bereits Ende Mai zugesichert der FFA im laufenden Haushaltsjahr 11 Millionen Euro für die Filmförderung zu zahlen. Zusätzlich stellen sie Medialeistungen in Höhe von 3 Millionen Euro brutto sowie Fördermittel für Gemeinschaftsproduktionen von Kino und Fernsehen in Höhe von rund 5 Millionen Euro bereit. FFA-Vorstand Peter Dinges sieht in den Maßnahmen aller Sender ein Signal, "sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur bundesweiten Filmförderung zu bekennen". HOR
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten







