HORIZONT.NET
23.01.2008

Leserzahlen

von Silja Elfers,
Redakteurin Ressort Medien

Print-MA: Nachrichtenmagazine stabil, Wirtschaftspresse im Aufwind


Wirtschaftsmagazine verbuchen die stärksten Lesergewinne 

Wirtschaftsmagazine verbuchen die stärksten Lesergewinne

Die Nachrichtenmagazine halten ihre Leserzahlen stabil. In der aktuellen Media-Analyse (MA 2008/I), die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) jetzt veröffentlicht hat, verzeichnet "Der Spiegel" 6,08 Millionen Leser pro Ausgabe (LpA). Das entspricht einem Plus von 1 Prozent gegenüber der Vor-MA 2007/II. "Stern" hat mit einer stabilen Reichweite von 7,42 Millionen LpA die größte Leserschaft unter den drei aktuellen Magazinen. Der "Focus" verliert 1 Prozent und kommt auf 5,62 LpA.
 
Unter den Programmzeitschriften legen die Billigheimer zu: Die Reichweite von "Nur TV" klettert auf 640.000 LpA (plus 28 Prozent) und von "TV Pur" auf 900.000 (plus 14). Die Dickschiffe "TV Movie" (minus 5) und "TV Spielfilm" (minus 3) verlieren hingegen leicht.
 
Die stärksten Lesergewinne nach Segementen verbuchten Wirtschafts- und Wissenschaftsmagazine. "Focus Money" (570.000 LpA) und "Euro" (410.000 LpA) steigern ihre Reichweite jeweils um 21 Prozent. Auch "Wirtschaftswoche" (plus 13 Prozent) und "Manager Magazin" (plus 11) stehen gut da. Bei den Wissenstiteln steht "Geo Saison" mit 950.000 LpA (plus 10 Prozent) an der Spitze der Wachstumstreiber.
 
Rückgänge bei den Leserzahlen mussten fast alle Auto- und Sportzeitschriften hinnehmen. Auch die Jugendtitel, Wohn-/Gartenzeitschriften und Do-it-yourself-Titel verloren leicht an Lesern.
 
Zu den Magazinen mit der prozentual größten Reichweitensteigerung zählen "Schöne Woche" (plus 54 Prozent), "Matador" (plus 33) und "Nur TV". Die größten Verluste verzeichnet "Laura Wohnen Kreativ" (minus 25).
 
"Bei der Anzahl der Zeitschriftenleser haben wir gegenüber der vorhergehenden MA keine Veränderungen ermitteln können. Diese Konstanz wird bei den abgefragten Titeln nicht immer erreicht. Bei einigen Zeitschriften und Magazinen sind sogar sehr starke Abweichungen gegenüber den entsprechenden Ergebnissen der MA 2007/II zu verzeichnen", erklärt AG.MA-Vorstandsmitglied Michael Walter.

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