Pin verhagelt Springer-Bilanz
Springer-Chef Mathias Döpfner kommt die Pin-Beteiligung teuer zu stehen
Das Desaster mit dem Briefzusteller Pin AG hat Axel Springer das Ergebnis verhagelt. Nach vorläufigen Angaben für das Geschäftsjahr 2007 weist das Verlagshaus in Berlin einen Verlust von 288 Millionen Euro aus. Im Vorjahr erzielte der Konzern noch einen Jahresüberschuss von 291 Millionen Euro. Der Briefzusteller war Ende 2007 in die Insolvenz gegangen. Springer hatte jedoch erst im Juni vergangenen Jahres für rund 510 Millionen Euro die Mehrheit an Pin übernommen und musste nun Abschreibungen in Millionenhöhe vornehmen. Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug minus 572 Millionen Euro.
Trotzdem konnte Springer das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) von 375 Millionen Euro im Jahr 2006 im vergangenen Jahr um 12,5 Prozent auf 422 Millionen Euro steigern. Der Umsatz nahm von 2,376 Milliarden Euro auf 2,578 Milliarden Euro zu - ein Plus von 8,5 Prozent.
Die endgültigen Ergebnisse präsentiert Springer am 12. März 2008 in Berlin.
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