30.01.2008
"Ostsee-Zeitung" und "Lübecker Nachrichten" schließen sich zusammen
Die Rostocker "Ostsee-Zeitung" und die "Lübecker Nachrichten" erscheinen ab April mit einem gemeinsamen Mantel. Thomas Ehlers, der seit 2006 die Geschäftsführung beider Verlage verantwortet, bleibt in seiner Position. Er sehe es als Herausforderung, zwischen Ost und West ein Zusammengehen hinzubekommen, ohne dass der eine der Gewinner und der andere der Verlierer ist, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Im Zuge der Fusion werden künftig zehn bis zwölf Redakteure der "Ostsee-Zeitung" in Lübeck arbeiten, in Rostock ist ein drittes Zeitungsbuch mit Serviceseiten geplant.
Die Gesamtausgabe der "Ostsee-Zeitung" erreichte im 4. Quartal 2007 eine Auflage von 155.034 verkauften Exemplaren und musste damit 4,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr einbüßen. Nicht ganz so steil bergab ging es für die "Lübecker Nachrichten". Hier summierten sich die verkauften Exemplare auf 109.966, was einem Minus von 0,7 Prozent im Vergleich zum 4. Quartal 2006 entspricht.
Axel Springer ist mit 49 Prozent an den "Lübecker Nachrichten" beteiligt, bei der "Ostseezeitung" hält der Verlagsriese die Hälfte der Anteile. jf
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