Neuer Vermarkter: Spiegel QC bündelt Print- und Online
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10.09.2009
Norbert Facklam ist Leiter der neuen Vermarktungseinheit
Jetzt soll zusammenwachsen, was zusammen gehört: Die Spiegel-Gruppe legt ihren Printanzeigenverkauf mit dem hauseigenen Online-Vermarkter Quality Channel (QC) zusammen. Chef der neuen Vermarktungssparte unter der Marke Spiegel QC (Untertitel: "Der Premium-Vermarkter") ist Norbert Facklam, bisher Leiter Anzeigenmarketing des Print-"Spiegel". Unter ihm gibt es künftig drei Abteilungen: Der
Sales-Bereich (Innen- und Außendienst) wird geleitet von Dirk Schnoor, bislang Facklams Stellvertreter. Die Unit
Media-Marketing und Disposition führt der bisherige Marktforschungschef Christian Goedecke, und Martin Riess, bisher QC-Verkaufschef, leitet die Abteilung
Business Development (Media Solutions, Portfolio-Management).
Das neue Logo des Spiegel-Vermarkters
Die neue Vermarktungssparte der Spiegel-Gruppe folgt einer Matrixstruktur; die Ausrichtung nach Kundenregionen wird damit beibehalten. Der QC bleibt als eigene Firma formal bestehen und "verleiht" seine Mitarbeiter für zunächst drei Jahre an den Verlag. Danach könnten sich auch Mandanten an einer dann vielleicht eigenständigen Vermarktungsfirma beteiligen. Zum Start beschäftigt die neue Sparte insgesamt 93 Mitarbeiter, davon gut 50 ehemalige Print- und rund 40 QC-Kollegen. Etwa zehn der ehemals insgesamt gut 100 Vermarktungsstellen werden über Fluktuation, auslaufende Verträge, Vorruhestand und Aufhebungsvereinbarungen gestrichen - vor allem in der Disposition und beim Marketing-Service.
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Warum die "Spiegel"-Verantwortlichen glauben, zur Not auch ohne neue Mandanten auf Dauer in der Vermarktung selbstständig bleiben zu können, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 37/2009 vom 10. September 2009.
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Der Außendienst mit künftig 25 Mitarbeitern, die neue Einheit Media Solutions (Entwicklung kundenindividueller Werbekonzepte) sowie das Portfolio-Management werden dagegen ausgebaut. Letztgenannte Unit soll die Mandanten betreuen - und neue gewinnen. Bisher vermarktet die Gruppe in Print nur die eigenen Objekte ("Spiegel", "Manager Magazin", "Harvard Business Manager"). Der QC indes bringt neben Spiegel Online noch ein Dutzend Fremdportale mit in die Ehe (Vogue.com, GQ.com, OK-Magazin.de, RP Online, Prinz.de, Opodo, Netmoms.de). Erklärtes Ziel ist es nun, auch für Print Mandanten zu gewinnen, und sei es nur in Teilbereichen wie Disposition oder in bestimmten Regionen.
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