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Neue Redaktionsstruktur: „Stern“ produziert künftig in der Matrix


von Roland Pimpl,
Redakteur / Korrespondent Hamburg

Chefredakteur Dominik Wichmann krempelt "Stern"-Produktion um

Chefredakteur Dominik Wichmann krempelt "Stern"-Produktion um

Gruner + Jahrs „Stern" verpasst sich in den kommenden Wochen nicht nur einen Relaunch, sondern passend dazu auch eine neue Redaktionsstruktur. Am späten Dienstagnachmittag hat der neue und ab Mai alleinige Chefredakteur Dominik Wichmann mit seinen Kollegen, der langjährigen Doppelspitze Thomas Osterkorn und Andreas Petzold (ab Mai Herausgeber), das Konstrukt vorgestellt - eine Matrix, in der nicht jeder gewinnt.

 
Es wird eine neue Ebene geben mit sechs „Managing Editors". Diese sind als Blatt- oder Sitemacher jeweils für einen der künftig vier Heftteile oder zwei digitalen Bereiche (Online, New Channels) verantwortlich. Sie greifen dafür auf neu zugeschnittene Ressorts zu, die die fachliche Verantwortung für ihre Themen haben und Ideen entwickeln. Neben den Managing Editors und Ressortleitern gibt es Teams von Redakteuren und Autoren, auf die und deren Ideen wiederum die Ressortleiter zugreifen. Damit soll übergreifendes Arbeiten erleichtert werden - in den Gräben zwischen den Ressorts seien bisher zu viele gute Ideen verschwunden, heißt es in Teilen der Redaktion. Blattmacher und Teamleiter werden nur für zwei Jahre berufen und rotieren danach zurück auf ihren normalen Posten.
Beim "Stern" brechen neue Zeiten an 

Beim "Stern" brechen neue Zeiten an

Es entsteht also eine Matrixstruktur, bei der viele Führungsposten wegfallen, besonders in den Ressortleitungen. Zumal es künftig nur noch vier statt sieben Ressorts gibt, und diese jeweils mit deutlich verringerter Mannschaftsstärke. Außerdem werden die Redaktionen von „Stern" und dem defizitären Portal Stern.de im Laufe des Jahres zusammengelegt. Einen Chefredakteur wird Stern.de (bisher: Frank Thomsen) dann wohl nicht mehr haben, stattdessen die erwähnten Managing Editors unterhalb der „Stern"-Chefredaktion. Unklar ist, ob und wie viele Stellen in der Print- (bisher: rund 200) und Online-Redaktion (rund 30) durch den Umbau wegfallen könnten.
 
Mit der neuen Struktur solle „ein einzigartiges Umfeld für journalistische Spitzenleistungen" geschaffen werden, so Wichmann: „Ein Umfeld, das Vertrauen schafft, Wissenstransfer und Vernetzung fördert." Das erreiche man mit interdisziplinären Teams.
 
Exklusiv in HORIZONT.NET äußert sich "Stern"-Geschäftsführer Thomas Lindner hier zu Hintergründen, Zielen - und zur Frage eines möglichen Stellenabbaus. rp

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