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23.01.2013
Neue Redaktionsstruktur: „Stern“ produziert künftig in der Matrix

Chefredakteur Dominik Wichmann krempelt "Stern"-Produktion um
Es wird eine neue Ebene geben mit sechs „Managing Editors". Diese sind als Blatt- oder Sitemacher jeweils für einen der künftig vier Heftteile oder zwei digitalen Bereiche (Online, New Channels) verantwortlich. Sie greifen dafür auf neu zugeschnittene Ressorts zu, die die fachliche Verantwortung für ihre Themen haben und Ideen entwickeln. Neben den Managing Editors und Ressortleitern gibt es Teams von Redakteuren und Autoren, auf die und deren Ideen wiederum die Ressortleiter zugreifen. Damit soll übergreifendes Arbeiten erleichtert werden - in den Gräben zwischen den Ressorts seien bisher zu viele gute Ideen verschwunden, heißt es in Teilen der Redaktion. Blattmacher und Teamleiter werden nur für zwei Jahre berufen und rotieren danach zurück auf ihren normalen Posten.
Mit der neuen Struktur solle „ein einzigartiges Umfeld für journalistische Spitzenleistungen" geschaffen werden, so Wichmann: „Ein Umfeld, das Vertrauen schafft, Wissenstransfer und Vernetzung fördert." Das erreiche man mit interdisziplinären Teams.
Exklusiv in HORIZONT.NET äußert sich "Stern"-Geschäftsführer Thomas Lindner hier zu Hintergründen, Zielen - und zur Frage eines möglichen Stellenabbaus. rp
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