Deutscher Medienkongress
21.01.2009
Medienkongress: Hoffnung für die Medien- und Werbebranche
Optimistisch blickt Hans-Ulrich Jörges auf das Jahr 2009. Zur Eröffnung des 1. Deutschen Medienkongresses von HORIZONT und der Conference Group des Deutschen Fachverlags in Frankfurt am Main zeigte sich der Politik-Journalist und Mitglied der "Stern"-Chefredaktion zuversichtlich hinsichtlich der Entwicklung von Wirtschaft, Politik und Medien.
Voraussetzung dafür sei allerdings, dem Veränderungsdruck nachzugeben, der nicht zuletzt durch die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika entstanden sei. Insbesondere der Wahlkampf des gestern vereidigten Obama sei, so Jörges, nicht nur der Beweis, dass digitale Medien die Massen bewegen können, sondern gleichzeitig eine Warnung für klassische Medien. Schließlich habe der neue Präsident eine bisher schweigende Mehrheit via Internet aktivieren können.
Hoffnung für das kommende Jahr äußerte auch Bernhard Glock, Vice President Global Media & Communication, Procter & Gamble. Hinsichtlich der Perspektiven in Zeiten der Wirtschaftskrise plädierte er darauf, erneut das Vertrauen zwischen Werbungtreibenden, Agenturen und besonders den Konsumenten zu erneuern. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Nähe zu finden", sagte er vor rund 450 Zuhörern im Frankfurter Congress Center. Flexibilität sei dabei oberstes Gebot: "Wir brauchen Brücken zwischen den Marktteilnehmern." Bettina Sonnenschein
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