Deutscher Medienkongress
21.01.2009
Medienkongress: Abverkaufsmedien Radio und Out of Home wollen Marktanteile gewinnen
Die Vermarkter von Hörfunk und Out-of-Home-Medien sehen mit Optimismus in das Jahr 2009. Die Vermarkter beider Werbeträger geben sich auf dem Radio/Out-of-Home-Panels des 1. Deutschen Medienkongresses in Frankfurt zuversichtlich, in der Krise ihre Stärken als Abverkaufsmedium ausspielen zu können.
"Jahrelang wurde Radio wegen seiner Abverkaufsstärken von anderen Werbeträgern belächelt, in diesen Zeiten wollen sich nun alle plötzlich selbst als Abverkaufsmedien profilieren", gibt RMS-Chef Andreas Fuhlisch einen Seitenhieb in Richtung der vorangegangenen Diskussionsbeiträge von Print- und TV-Vertretern.
In eine ähnliche Richtung argumentiert Jan Hardorp, "Nach der Konsolidierungsphase ist die Professionalisierung der Vermarktung noch jung, die MA Plakat und die weitere systematische Erschließung von Vermarktungsbereichen wie etwa Bahnhöfe werden uns weiter Auftrieb geben.", ist sich der Geschäftsführer des größten deutschen OoH-Vermarkters Stroër Sales & Services sicher. Stroër-Vorstandsvorsitzender Udo Müller sieht OoH-Medien bereits durch die zunehmende Mobilität der Gesellschaft im Aufwind. Diese bringe immer mehr Menschen in Kontakt mit Außenwerbeangeboten. Vor allem an strategischen Engpässen von Verkehrswegen ließen sich dadurch dominierende Aufmerksamkeitseffekte erzielen. joz
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