29.10.2008
Medienanstalt-Direktor Thomas Fuchs will bei Rundfunkregulierung abrüsten
Thomas Fuchs, der Direktor der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA-HSH), kritisiert die Lizenzierungsregeln im gerade erarbeiteten 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag - und schlägt alternative Kriterien für die Zulassung neuer audiovisueller Digital- und Internetangebote vor: „Spartenprogramme oder Teleshoppingsender müssen im Zweifel nicht so streng reguliert werden wie Vollprogramme", sagt Fuchs gegenüber HORIZONT.NET.
Er könne sich vorstellen, dass „sich die klassische Rundfunkregulierung perspektivisch nur noch auf Vollprogramme erstreckt". Für andere Angebote, die dafür aber auch weniger Privilegien - etwa bei der Verbreitung - genießen sollten, könne eine Missbrauchsaufsicht genügen.
Mehr zu Selbstverständnis und Plänen der jungen norddeutschen Medienanstalt lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 44/2008, die am Donnerstag, 30. Oktober 2008, erscheint.
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