Wettbewerbe
14.02.2008
Lead Awards: Anzeigenkampagnen ragen heraus
Die Spannung wird groß sein, wenn die Jury am 5. März die Preisträger der 17. Lead Awards bekannt gibt, denn in diesem Jahr können sich viele Anwärter gute Chancen auf die begehrten Preise ausrechnen. Insgesamt 130 Juroren haben alle Ausgaben eines Jahrgangs von rund 400 Titeln gesichtet.
War mangels Masse die Kategorie "Newcomer des Jahres" im Vorjahr gestrichen worden, gibt es diesmal gleich vier Aspiranten - darunter "Vanity Fair", dessen Nominierung kontrovers diskutiert wurde. "Es gab den Einwand, dass im Vorfeld eine Erwartung geweckt wurde, die dann nicht eingelöst wurde. Andererseits steht das Magazin für verlegerischen Mut. Wir haben jahrelang gejammert, dass es keine neuen Impulse gibt. Hier hat sich jemand aus der Deckung getraut", erläutert Markus Peichl, Vorstand der Lead Academy. Auch "Dogs", "Zeit Campus" und "Anyway" dürfen auf eine Medaille in dieser Kategorie hoffen.
Besonders kreativ waren in diesem Jahr die Werbungtreibenden. "Alle drei nominierten Kampagnen sind neu, herausragend und impulsgebend. Das war im Bereich Anzeigen seit langem nicht mehr der Fall", beobachtet Peichl. Als beste Anzeigenkampagnen stehen "Verdichtete 1ntensität" von BMW (Agentur: MAB), "Helden 2007" von Hornbach (Agentur: Heimat) und "Make History" von Lee Jeans (Agentur: VCF) auf der Wahlliste.
Mit je vier Nennungen verzeichnen "Stern" und "SZ-Magazin" insgesamt die meisten Medaillen-Nominierungen. Die aussichtsreichsten Verlage sind Gruner + Jahr (7 Nominierungen) und Condé Nast (6). Bei den Agenturen liegt Jung von Matt (4) an der Spitze.
Die Nominierten im Überblick
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