19.01.2009
Landesmedienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein kämpft gegen Werbeverbote
Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA-HSH) will den Kampf gegen Werbeverbote aufnehmen. "Ein Schwerpunkt der Arbeit der MA-HSH im Jahr 2009 wird sein, sich gegen weitere Werbeverbote und für eine Liberalisierung der geltenden Werbebestimmungen für den privaten Rundfunk einzusetzen", erklärt Thomas Fuchs, seit einem Jahr Direktor der MA-HSH.
In der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit sei es hochgefährlich, die privaten Sender, die sich nahezu ausschließlich aus Werbung finanzieren, durch zusätzliche Werbeverbote etwa für Autos und Süßigkeiten weiter zu beschränken. Wer darüber nachdenke, gefährde die Vielfalt im privaten Rundfunk. Im Gegenteil müsse es darum gehen, die für den privaten Rundfunk geltenden Werbebestimmungen zu liberalisieren und die "Möglichkeiten zu nutzen, die die EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste bietet", so Fuchs. Mit Blick auf die bis Ende dieses Jahres erforderliche Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht kündigt er eigene "konkrete Vorschläge zu neuen Formen der Werberegulierung" an. rp
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten




