Öffentlich-Rechtliche
28.06.2010
Kürzung: ARD will 40 Millionen einsparen - vor allem beim Sport
Der angekündigte Sparkurs von ARD-Intendant Peter Boudgoust konkretisiert sich. Wie der "Spiegel" berichtet, wollen die Senderchefs das Budget von ARD-Programmdirektor Volker Herres in den kommenden zwei Jahren um 40 Millionen Euro kürzen. Je 20 Millionen Euro sollen dabei der Bereich Sport und die ARD-Tochter Degeto beisteuern.
Die Einsparungen bei der Degeto, der Filmeinkaufsorganisation der ARD, dürften zu weniger Eigenproduktionen führen und vor allem die TV-Produzenten treffen, die für die Anstalt tätig sind. Im Bereich Sport ist ein Teil der Summe laut "Spiegel"-Information bereits eingespart worden. So zahlt die ARD wohl weniger für die Rechte und verzichtet zum Beispiel auf ein Gebot für die Uefa Europa League, die im Free-TV derzeit von Sat 1 übertragen wird. Auch bei kommenden Rechteverhandlungen will die ARD geringere Summen in die Waagschale werfen, auch auf die Gefahr hin, dass sie die Rechte dann nicht bekommt.
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