05.10.2007
Kartellamt greift durch: TV-Vermarkter müssen hohes Bußgeld für unerlaubte Rabattpolitik zahlen
Das ist ein harter Schlag für die unter heftigem Erlösdruck stehenden Anbieter von Fernsehwerbung. Seven-One Media und IP Deutschland, die sich fast 90 Prozent des TV-Werbemarktes teilen, müssen wegen unerlaubter Rabattpolitik eine empfindliche Strafe zahlen: Seven-One muss 120 Millionen, IP 96 Millionen Euro berappen.
Die TV-Vermarkter wollen das Bußgeld akzeptieren, womit das Verfahren eingestellt wird. Beide Anbieter werden in Kürze ein neues Tarifmodell anwenden.
Schon seit dem Sommer ermitteln die Bonner Wettbewerbshüter gegen die Vermarkter. Im Juni wurden jede Menge Unterlagen in Köln und München sowie bei den fünf großen Mediaagenturen beschlagnahmt. Das Kartellamt geht von einem wettbewerbslosen Duopol im TV-Werbemarkt aus: Sharedeals und diverse andere Rabattpraktiken hätten in der Vergangenheit dazu geführt, dass kleinere unabhängige Anbieter aus dem Markt gedrängt wurden. he
- Medien 9. August 2007: IP und Seven-One schlagen neue Geschäftsmodelle für den TV-Markt vor
- Medien 27. Juni 2007: Debatte um die Zukunft des Mediasystems
- Medien 20. Juni 2007: Kartellamt ermittelt gegen TV-Vermarkter
Weitere Nachrichten aus Medien vom 05.10.2007:
Orion Cable übernimmt Mainzer Primacom
"Auto Bild" auf Expansionskurs
Nachrichten
HORIZONTJobs
Neueste Leserkommentare
TV: Die Besten von Ferrero
Peter: Kitschig ist gar kein Ausdruck.
Nachrichten: Bernd Runge verlässt Condé Nast
le chef: Auf Wiedersehn!
TV: Ferrero Adventskampagne
Sirob: Und...
HORIZONT-Abo
Wochenzeitung HORIZONT
Von Testlesen über Schnupperabo mit Geschenk bis zum Jahresabo - HORIZONT hat für jeden das richtige Angebot.
Chart der Woche
Handyimages:
Erst zwei Jahre im Mobiltelefongeschäft aktiv, übertrumpft Apple bereits Nokia und Sony Ericsson.
Erst zwei Jahre im Mobiltelefongeschäft aktiv, übertrumpft Apple bereits Nokia und Sony Ericsson.
Off the record
Werbung als Leuchtturm in der Krise
Krisenzeiten sind gute Zeiten für die Werbung. Doch dafür müssen sich Marken auf klare Positionen und die passenden Botschaften besinnen.
Krisenzeiten sind gute Zeiten für die Werbung. Doch dafür müssen sich Marken auf klare Positionen und die passenden Botschaften besinnen.
HORIZONT Print
HORIZONT 48/2008 vom 27.11.2008
Das Top-Thema der Woche: Zur Zentralisierung sah Gruner + Jahr keine Alternative. Experten warnen hingegen vor Verwässerung der Marken.
Zum Inhalt
Infos zum Abo
Das Top-Thema der Woche: Zur Zentralisierung sah Gruner + Jahr keine Alternative. Experten warnen hingegen vor Verwässerung der Marken.
Zum Inhalt
Infos zum Abo









