23.05.2008
Internetstreit: RBB will geplanten Rundfunkänderungsstaatsvertrag nachbessern
Der Rundfunkrat des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) fordert die Länder Berlin und Brandenburg auf, sich für eine Nachbesserung des aktuellen Entwurfs zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag einzusetzen.
"Das Online-Angebot der Rundfunkanstalten darf nicht auf sendungsbezogene oder gar nur sendungsunterstützende Inhalte beschränkt werden", kritisiert das Gremium den aktuellen Diskussionsstand der Staatskanzleien der Bundesländer. Außerdem sei eine Verweildauer der Inhalte im Internet für nur sieben Tage realitätsfremd.
Im Zentrum der Diskussion steht der Umgang mit Internetangeboten der gebührenfinanzierten Anstalten. Verleger und private Senderbetreiber befürchten marktverzerrende Wirkungen durch einen Ausbau der Onlineaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. pap
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