27.10.2004
IVW: Auflagen der Zeitungen gehen weiter zurück
Die Auflagen der deutschen Zeitungen sind im 3. Quartal 2004 weiter rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ging die verkaufte Auflage um rund 2,9 Prozent auf rund 28 Millionen Exemplare zurück. Bei den überregionalen Zeitungen konnten sich lediglich "Financial Times Deutschland" und "Süddeutsche Zeitung" gegen den Trend stemmen. Die "FTD" legte um 4,6 Prozent auf rund 97.000 Exemplare zu, die "SZ" verkaufte immerhin noch 0,8 Prozent mehr Exemplare als im 3. Quartal 2003 und kommt auf 430.000 verkaufte Exemplare.
Am stärksten verlor die "Welt", die jetzt noch rund 200.000 Exemplare verkauft (minus 8,6 Prozent). Die "FAZ" verliert noch einmal fast 2,8 Prozent, die "Frankfurter Rundschau" muss ein Minus von fast 3,2 Prozent verkraften. Auch bei den Kauftiteln gibt es Verluste: "Bild" verkaufte 4,3 Prozent weniger als im Vorjahresquartal und kommt auf rund 3,9 Millionen Exemplare. Am stärksten verlor die "B.Z." (minus 7,5 Prozent). ps
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