30.06.2009
Hubert Burda fordert Beteiligung an Suchmaschinenerlösen
Verleger und VDZ-Präsident Hubert Burda macht sich weiter für ein besseres Leistungsschutzrecht im Internet stark. In der heutigen Ausgabe der "FAZ" schreibt Burda in einem Gastbeitrag: "Wer die Leistung anderer kommerziell nutzt, muss dafür bezahlen. Dieses ökonomische Grundprinzip muss auch im digitalen Zeitalter mit seiner 'Link-Ökonomie' gelten." Ansonsten sehe man der "schleichenden Enteignung der Inhalte-Produzenten tatenlos zu".
Zudem müssten Suchmaschinen Beiträge nach nachvollziehbaren Kriterien anzeigen und Verlage an den Erlösen fair und zu überprüfbaren Konditionen beteiligt werden. "Wir müssen gemeinsame Spielregeln mit den Betreibern der Suchmaschinen erarbeiten", fordert Burda. Auch der Gesetzgeber sei hier gefordert.
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