27.08.2012
Hirnforschung: Printanzeigen bleiben besser im Gedächtnis
Gedruckte Anzeigen bleiben länger im Gedächtnis als Inserate, die nur am Bildschirm gelesen werden. Das ist das Ergebnis einer neurowissenschaftlichen Studie des Siegfried Vögele Instituts. Ausschlaggebend dafür ist offensichtlich die haptische Erfahrung beim Anfassen des Printprodukts.
Während der Untersuchung, die die Deutsche-Post-Tochter zusammen mit dem Bonner Institut "Life & Brain" an der Universitätsklinik Bonn durchgeführt hat, sollten die Probanden 100 bekannte und unbekannte Logo-Claim-Kombinationen lernen, 50 davon auf Papier, die anderen 50 am Bildschirm. Die Forscher interessierten sich dabei für die Aktivierung verschiedener Hirnareale und untersuchten, ob die Unterschiede in der Informationsaufnahme auch Unterschiede beim Abruf der gelesenen Informationen mit sich bringen. Das Ergebnis: Papiergebundene Werbung wie gedruckte Anzeigen und Beilagen in der Zeitung aktivieren mehr Hirnareale als nur am Bildschirm wahrgenommene Informationen. Die Probanden waren deutlich besser dazu in der Lage, Botschaften und Logos zuzuordnen.
Kommentare
Nachrichten
alle Nachrichten
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 16.05.2013
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten












