Pay-TV
26.02.2009
Hauptversammlung: Beckenbauer springt Premiere bei
Premiere holt sich prominente Schützenhilfe für sein Sanierungskonzept: Auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlungin München ist Fußballpapst Franz Beckenbauer dem defizitären Pay-TV-Sender zur Seite gesprungen. Die Aktionäre sollen heute über eine Kapitalerhöhung entscheiden, von der die Kreditzusagen der Banken abhängen und mit der das von CEO Mark Williams erarbeitete Restrukturierungsprogramm umgesetzt werden soll.
"Die Vereine sind abhängig von dem Geld", so Beckenbauer in einem Einspieler auf der Hauptversammlung. Premiere zahlt jährlich rund 225 Millionen Euro an die DFL. "Die Kapitalerhöhung ist eine Überlebensfrage für Premiere. Das muss man bejahen", appelliert er emotional an die versammelten Aktionäre. Bei der Kapitalerhöhung geht es um eine Summe von rund 412 Millionen Euro. Rupert Murdochs Newscorp, die derzeit 29 Prozent der Aktien hält, hat bereits zugesagt hat, alle Aktien zu zeichnen, die nicht von anderen Aktionären gekauft werden. Das Bankenkonsortium stellt dann weitere 525 Millionen Euro bereit.
Galerie: Premiere - die Strippenzieher (6 Bilder)
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