26.01.2011
"Hamburger Abendblatt": Bürger-Reporter beschreiben ihren Stadtteil
Die Zukunft der Tageszeitung ist lokal - und mehr noch: sublokal. Dieser These folgt das "Hamburger Abendblatt" mit dem neuen interaktiven Stadtteilprojekt "Mein Quartier". Ab dieser Woche berichten 18 Bürger-Journalisten täglich als Stadtteilreporter auf abendblatt.de über Alltägliches und Außergewöhnliches aus ihrem jeweiligen Quartier, gemeinsam mit den Redakteuren der Axel-Springer-Zeitung. Dazu gibt es eine Kommentarfunktion. Die meisten Beiträge sind frei zugänglich, einzelne stecken im Paid-Content-Bereich der Hauptsite. Zusätzlich erscheint jeden Mittwoch in der gedruckten Ausgabe des „Hamburger Abendblatts" eine Seite mit den besten Beiträgen.
„Wir glauben an die Zukunft des interaktiven, sublokalen Journalismus", sagt Chefredakteur Claus Strunz. Das Projekt solle den „wahren Alltag" in den Vierteln Hamburgs abbilden; man wolle damit näher an den Lesern sein. In der Form und Darstellung ihrer Beiträge seien die Stadtteilreporter frei, Videos seien ebenso willkommen wie Fotos oder Texte. Als Projektpartner stellt Vodafone Netbooks und Smartphones zur Verfügung - und präsentiert sich entsprechend mit Werbebannern und einem Kooperationshinweis auf der Site. rp
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