Radio Day
24.09.2009
HORIZONT TV: Radio-Vermarkter erwarten "heißen Herbst"
Die Radiobranche schaut zuversichtlich in die Zukunft. Die Stimmung ist besser als die Lage, so das Fazit vieler Besucher auf dem Radio Day 2009. Auf der zentralen Branchenveranstaltung der Radioszene informierten sich die Besucher über aktuelle Vermarktungsangebote, Trends und neue technische Entwicklungen.
Der Schwerpunkt des begleitenden Kongressprogramms lag auf dem Thema Kreativität. Top-Referenten wie Edward de Bono, Experte für kreatives Denken, Philosoph Peter Sloterdijk, DDB-Chef Amir Kassaei oder Rapper Smudo von den Fantastischen Vier gaben Anregungen und Tips für mehr Kreativität im Radio. Aktuelle Forschungsergebnisse, Best Cases und praktische Tips für Radio-Einstieger rundeten das Programm ab.
#SPOTR2#
Interview mit Andreas Fuhlisch, RMS
Für Andreas Fuhlisch, Chef des Radiovermarkters RMS steht derzeit das Thema Effizienz und Werbewirkung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Online-Vermarkter OMS hat RMS zwei neue crossmedialen Angebote geschnürt. Für das Gesamtjahr rechnet Fuhlisch mit einem stabilen bis leicht rückläufigen Ergebnis.#SPOTL3#
Interview mit Esther Raff, AS&S Radio
Esther Raff, Geschäftsführerin des Vermarkters AS&S Radio, rechnet mit einem "heißen Herbst", will aber in den letzten Monaten des Jahres noch einmal angreifen. Die AS&S setzt mit dem neuen Angebotsmodell Listen & Surf, die gemeinsam mit dem Online-Vermarkter United Internet Media geschnürt wurden, ebenfalls verstärkt auf crossmediale Komplettlösungen.#SPOTR4#
Interview mit Michael Loeb, WDR Mediagroup
Michael Loeb, Geschäftsführer der WDR Mediagroup konnte sich auf dem Radio Day mit einem Siegerlächeln präsentieren. Die Radio-Angebote des WDR liegen derzeit mit 20 Prozent im Plus. Mit der neuen Online-Plattform Meinersterradiospot.de setzt die WDR Mediagroup gezielt auf die Ansprache von Neukunden aus dem Mittelstand.#SPOTL5#
Interview mit Lutz Kuckuck, Radiozentrale
Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale und geistiger Vater des Radio Day zeigte sich zufrieden mit dem zentralen Branchentreffen. Er betonte die Stärken der Gattung und die Bedeutung crossmedialer Ansätze. Die aktuelle Gattungskampagne der Radiozentrale setzt voll auf das Thema Effiktivität und stellt die Abverkaufsstärke des Hörfunks in den Mittelpunkt. Kuckuck glaubt, dass Radio besser durch die Krise kommt als andere Mediengattungen, rechnet aber dennoch mit einem Umsatzrückgang im unteren einstelligen Prozentbereich. dhKommentare
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