23.11.2009
Günther Jauch hält Zeitungen für unverzichtbar
Prominentes Plädoyer für Print: An TV-Moderator Günther Jauch liegt es jedenfalls nicht, dass die Auflagen der Zeitungen vielfach sinken. "Zum Einordnen und regelmäßig am Geschehen teilhaben - an diesen Prozessen, die in unserer Gesellschaft passieren - finde ich Zeitungslesen unheimlich wichtig", sagt der 53-Jährige in der ARD-Talksendung "Beckmann", die an diesem Montagabend ausgestrahlt wird. An Zeitungen schätzt er die innerredaktionelle Meinungsvielfalt und dass "Menschen, die sich professionell mit Informationen beschäftigen, diese schon für mich geordnet haben".
Jauch sieht weiterhin wichtige Vorteile von Print- gegenüber anderen Medien: "Die Zeitung gibt mir die Möglichkeit, zu lesen und nachzulesen. Bei der Zeitung kann ich auch mal ein Stück zurückspringen, anders als bei Radio und Fernsehen." Jauch glaubt nicht, dass im Onlinezeitalter weniger gelesen wird. Allerdings habe sich das Leseverhalten verändert: "Einem längeren Text zu folgen ist sicherlich etwas anderes, als sich eine Information aus dem Internet zu holen." rp
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