ARD-Vorabend
07.02.2012
Gottschalk: "Kann Todeszone des Vorabends nicht in paar Wochen begrünen"
Thomas Gottschalk verbreitet trotz schwacher Zuschauerzahlen weiter Zweckoptimismus: "So wie es Helmut Kohl nicht gelungen ist, aus dem Osten ruck, zuck 'blühende Landschaften' zu machen, so wenig werde ich es schaffen, die 'Todeszone' des Vorabends in ein paar Wochen zu begrünen", sagte der Entertainer dem People-Magazin "Bunte".
Es tue ihm ganz gut, wieder mal um den Erfolg kämpfen zu müssen, und er sei weit davon entfernt aufzugeben. "Eng wird es erst, wenn mir die FDP die Ehrenmitgliedschaft anbietet", witzelt der 61-Jährige.
Die Einschaltquoten von "Gottschalk Live" sind nach einem starken Auftakt zuletzt tief in den einstelligen Bereich gerutscht. Gestern konnte das Format dank hochkarätiger Gäste (Helge Schneider und Katherine Heigl) immerhin 1,89 Millionen Menschen vor den Fernseher locken - nach dem Tiefstwert in der Vorwoche mit nur noch 1,4 Millionen Zuschauern immerhin ein leichter Aufwärtstrend. Der Marktanteil blieb mit 6,6 Prozent allerdings weiter tief im einstelligen Bereich.
Die Sendung am Montag machte wieder einmal deutlich, woran "Gottschalk live" krankt: Der blonde Moderator wirkte phasenweise müde und gelangweilt, ließ seinen Studiogast Helge Schneider aber dennoch kaum zu Wort kommen. Auch das Gespräch mit der tapfer lächelnden Katherine Heigl wirkte trotz vorbereiterer Einspieler improvisiert. Immerhin gelingt die Einbindung der Werbung inzwischen besser und weniger störend. Die Redaktion lieferte nach der Sendung per Facebook noch eine Erklärung für den leicht angeschlagen wirkenden Gottschalk: "Und schon wieder vorbei. Thomas geht nach Haus - Jetlag auskurieren." dh
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