Content-Streit
16.07.2009
Google wehrt sich gegen "Hamburger Erklärung"
Erstmals äußert sich ein Vertreter des Internetriesen Google zur "Hamburger Erklärung", mit der Verleger ihr geistiges Eigentum im Internet vor allem vor der gewerblichen Nutzung durch Suchmaschinenbetreiber schützen wollen.
"Die Wahrheit ist, dass die Publisher, wie alle anderen Content-Inhaber, die volle Kontrolle darüber haben, welche Inhalte sie im Web zur Verfügung stellen, wer darauf zugreifen kann und zu welchem Preis", schreibt Josh Cohen, Senior Business Product Manager bei Google, im Unternehmens-Blog. Mithilfe einfacher Programmierungsbefehle können der Betreiber einer Website verhindern, dass seine Inhalte von einer Suchmaschine durchforstet werden.
Insgesamt haben bislang 166 Verlage die "Hamburger Erklärung" unterzeichnet. Sie rufen damit Regierungen weltweit auf, das Urheberrecht von Autoren, Verlegern und Sendern im Internet zu wahren. Die Initiative richtet sich vor allem gegen die Vertreter von Suchmaschinen und anderen Content-Aggregatoren, die mit dem geistigen Eigentum von Verlagen Erlöse erzielen. Vor einer Woche hat der Europäische Verlegerrat (European Publishers Council, EPC) der EU-Kommission die "Hamburger Erklärung zum Schutz des geistigen Eigentums" überreicht. bn
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten










