09.10.2008
Online-Netzwerke
Glam Media launcht Männer-Community
Erst die Frauen, dann die Männer. Das amerikanische Medienunternehmen Glam Media plant, in den USA und Deutschland eine Community für Männer aufzubauen. „Code Blue“ lautet der Arbeitstitel für das Netzwerk, das in den nächsten Monaten starten soll.
Gründer Samir Arora will die Website nach dem Vorbild der US-amerikanischen Frauen-Community Glam gestalten, die auch in Großbritannien und vor zwei Monaten in Deutschland startete.
Fünf bis sieben Themenschwerpunkte soll die Plattform für Männer umfassen, die wiederum auf zahlreiche andere Websites verlinkt. Arora: „Nutzer suchen ihre Informationen heute nicht mehr auf Portalen. Sie brauchen eine große Plattform, von der aus sie hundert verschiedene Sites erreichen.“ An das Geschäftsmodell von Konkurrent Aufeminin, der zu gehört und in Deutschland mit Gofeminin die Nummer 1 ist, glaubt er dagegen nicht. Zurzeit verzeichnet Glam Deutschland 1,6 Millionen Unique User.
Hubert Burda Media, Anteilseigner von Glam Media und Joint-Venture-Partner in Deutschland, soll in den Launch der Männer-Variante von Glam eingebunden sein. Zunächst wird allerdings als erste originäre Burda-Marke Bequeen in die Frauen-Lifestyle-Community Glam Deutschland integriert. Die 2007 gestartete Frauenwebsite Bequeen verzeichnet nach eigenen Angaben 100.000 Unique User. „Da sind keine Karteileichen darunter, die Community ist organisch gewachsen und nicht durch Incentive-Aktionen aufgebläht“, betont Christoph Schneider, Geschäftsführer der zu Burda gehörenden Abantis Media. Von der Einbindung in Glam erhofft er sich eine Trafficsteigerung und eine umfassende Vermarktung: „Als internationale Marke hat Glam sehr gute Kontakte zu internationalen Werbekunden.“ Bei einer Expansion von Glam – als Nächstes stehen Frankreich und Japan an – ist auch eine Internationalisierung von Bequeen denkbar. Schneider: „Wir besitzen jedenfalls die weltweiten Markenrechte.“ se
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Google ist bei Ingenieuren angesagt. Die künftigen Medienmanager stehen auf altbekannte Marken.
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Morgen naht der Tag der Wahrheit. Dann will Deutschlands Top-Blogger Robert Basic seinen Blog basicthinking.de verkaufen und bei Ebay versteigern. Startpreis vermutlich bei 30.000 Euro. Obs klappt: Bei einem Voting im Horizont-Blog würden derzeit 51 Prozent nicht mehr als 10.000 Euro zahlen wollen. 12 Prozent meinen, der Blog Basicthinking.de, meistverlinkter Blog Deutschlands, sei über 50.000 Euro wert. Viel Glück, Robert.
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