07.10.2008
Georg Kofler verteidigt Abozahlen von Premiere
Nach der Gewinnwarnung und der Neubewertung des Abonnentenstamms beim Pay-TV-Anbieter Premiere ist der Aktienkurs des Unternehmens abgestürzt. Nachdem das Papier bereits am Freitag etwa die Hälfte seines Wertes verloren hatte, brach der Kurs am gestrigen Montag noch einmal um knapp 30 Prozent ein.
Der ehemalige Premiere-Chef Georg Kofler hat unterdessen die Berichterstattung des Unternehmens in der Vergangenheit verteidigt. "Jeder ausgewiesene Euro wurde auch real erwirtschaftet. Da wurde weder beschönigt, noch schwarz gemalt", sagte Kofler gegenüber der "Süddeutschen Zeitung". Umsatz und Ergebnis seien zudem unabhängig von der tatsächlichen Zahl der Abonnenten: "Wozu also die Aufregung? Es gibt keinerlei objektiven Zusammenhang zwischen der Neuklassifizierung der Abonnenten und der Ergebniswarung des Unternehmens," so Kofler. Die Strategie habe immer auf eine möglichst hohe Marktpenetration abgezielt: "Lieber mehr Abos mit weniger Umsatz pro Abo als wenige Abos mit hohem Umsatz." Dieser Zusammenhang sei jedem in der Branche bekannt gewesen und war "Thema bei fast jeder Analystenkonferenz".
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten






