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G+J-Vorstand zieht Drama-Karte: „Blick auf die Zukunft des ganzen Hauses“


von Roland Pimpl,
Redakteur / Korrespondent Hamburg

Das Gesamte im Blick: G+J-Vorstände Twardy, Jäkel, Klein

Das Gesamte im Blick: G+J-Vorstände Twardy, Jäkel, Klein

Volle Konzentration auf „Stern", „Brigitte", „Schöner Wohnen" und Co: In einem Brief an die Mitarbeiter, der HORIZONT.NET vorliegt, haben die Gruner + Jahr-Vorstände Julia Jäkel, Torsten-Jörn Klein und Achim Twardy das Aus der „FTD" zwischen den Zeilen damit begründet, dass man offenbar knapper werdende Investitionsmittel woanders dringender braucht.

 
Man habe die Entscheidung „mit Blick auf die Zukunft des ganzen Hauses" getroffen, heißt es in dem Brief. „Gruner + Jahr steht vor großen Herausforderungen, die unsere ganze, gemeinsame Kraft fordern", so Jäkel, Klein und Twardy nicht ohne Dramatik. G+J solle ein „wirtschaftlich starkes Haus bleiben, das für großen Journalismus, der die Entwicklungen in unserer Gesellschaft kritisch begleitet, genauso steht wie für hervorragend gemachte Unterhaltungsmedien".
Das klingt nach: Alle Kräfte und Mittel für den „Stern", der unter einer stetig sinkenden Auflage leidet ebenso wie unter einem seit langem defizitären Online-Auftritt, für „Brigitte" (hier sind Umbauten und Stellenstreichungen bereits bekannt) und weitere Frauen- und Living-Titel.
 
„Man mag sagen: Wir haben es nicht geschafft, hervorragendem Wirtschaftsjournalismus à la FTD eine Zukunft zu geben", so die Vorstände in dem Brief weiter. „Ob es in Deutschland Raum für zwei Wirtschaftstageszeitungen gibt? Wir sind nicht sicher, ob dies der eigentliche Grund für die Lage ist. Leider müssen wir heute erkennen: Tageszeitungen im Allgemeinen haben es durch die Digitalisierung schwer." rp


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