02.04.2009
G+J sucht Wachstum bei Fachverlagen und B-to-B-Dienstleistungen
Angesichts rückläufiger Umsätze und Erträge im Geschäft mit Publikumzeitschriften forciert Gruner + Jahr seinen Diversifizierungskurs. Über das bekannte „Expand your Brand"-Programm - also die Weitervermarktung der Printmarken über digitale Kanäle und Events - und den Ausbau des Bereichs Kundenmagazine hinaus will G+J stärker ins B-to-B-Publishing einsteigen.
Das sei ein „wachsendes, profitables Geschäft und soll perspektivisch ausgeweitet werden, etwa durch den Aufbau von B-to-B-Datenbanken und Fachverlagen", sagte Vorstandschef Bernd Buchholz auf der Bilanzpressekonferenz am heutigen Donnerstag in Hamburg. Auch Zukäufe seien in diesem Bereich denkbar.
Seine Aktivitäten in der wachstumsstarken Performance-Onlinevermarktung, wo G+J mit dem 2008 zugekauften Anbieter Ligatus unterwegs ist, will der Verlag in den kommenden Monaten nach Frankreich, Österreich und in die Niederlande ausdehnen. Generell will G+J in diesem Jahr 8,1 Prozent seiner Umsätze im Markengeschäft - Medienangebote (Print und Digital), Merchandising und Messen - durch Non-Print-Erlöse erzielen. Ab 2010 sollen es „mindestens 10 Prozent" sein, so Buchholz. In Deutschland habe man diese Marke 2008 schon fast erreicht (2007: 7,5 Prozent). Zum Vergleich: 2006 erzielte G+J weltweit erst 3,5 Prozent seiner Erlöse außerhalb des Print-Stammgeschäfts. Im vergangenen Jahr gingen die G+J-Umsätze im Markengeschäft um 1,5 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro zurück; das Operating Ebit sank um 8,6 Prozent auf 181 Millionen Euro und die Umsatzrendite von 9,9 auf 9,1 Prozent. rp
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten






