28.01.2008
Finanzinvestoren interessieren sich für insolvente Pin Group
Drei Namen von US-Finanzinvestoren sind im Gespräch, die die angeschlaggene Pin Group übernehmen könnten. Wie Focus Online berichtet, interessieren sich die Beteiligungsfirmen Blackstone, KKR und Advent International für das Geschäft des Postzustellers. Die Gespräche führt Pin-Vorstandschef Horst Piepenburg.
Die Luxemburger Muttergesellschaft des Postdienstleisters hatte beim Amtsgericht Köln Insolvenz eingereicht, wo seit Beginn der Sanierungstätigkeiten die Geschäftsführung der Gruppe ansässig ist. Offenbar war ein Pin-Aktionär nicht bereit gewesen, der Muttergesellschaft eine Forderung in Höhe von circa 1,5 Millionen Euro zu stunden. Zuvor waren bereits fast die Hälfte der Tochtergesellschaften pleite gegangen.
Hauptaktionär Axel Springer hatte im Dezember erklärt, keine weiteren Finanzmittel für die Pin Group bereit zu stellen, nachdem die Regierung die Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller beschlossen hatte. se
- Medien 20. Dezember 2007: Sieben Pin-Gesellschafter melden Insolvenz an
- Medien 19. Dezember 2007: Springer erklärt Verhandlungen mit Pin Group endgültig für gescheitert
- Medien 18. Dezember 2007: Pin-Chef Günter Thiel erklärt Rücktritt
- Medien 17. Dezember 2007: Pin-Chef Thiel und Springer verhandeln über Zukunft des Postkonkurrenten
- Medien 14. Dezember 2007: Springer dreht Pin Group den Geldhahn zu
- Medien 12. Dezember 2007: Vorstandschef Thiel plant neues Gesellschaftermodell für die Pin Group
- Medien 10. Dezember 2007: Pin Group droht das Aus
- Medien 4. Dezember 2007: Pin Group kündigt Massenentlassungen an
Weitere Nachrichten aus Medien vom 28.01.2008:
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Werbung als Leuchtturm in der Krise
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HORIZONT 48/2008 vom 27.11.2008
Das Top-Thema der Woche: Zur Zentralisierung sah Gruner + Jahr keine Alternative. Experten warnen hingegen vor Verwässerung der Marken.
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