Finanzinvestoren interessieren sich für insolvente Pin Group
Die Pin-Angestellten hoffen auf einen neuen Investor
Drei Namen von US-Finanzinvestoren sind im Gespräch, die die angeschlaggene
Pin Group übernehmen könnten. Wie Focus Online berichtet, interessieren sich die Beteiligungsfirmen
Blackstone, KKR und
Advent International für das Geschäft des Postzustellers. Die Gespräche führt Pin-Vorstandschef
Horst Piepenburg.
Die Luxemburger Muttergesellschaft des Postdienstleisters hatte beim Amtsgericht Köln Insolvenz eingereicht, wo seit Beginn der Sanierungstätigkeiten die Geschäftsführung der Gruppe ansässig ist. Offenbar war ein Pin-Aktionär nicht bereit gewesen, der Muttergesellschaft eine Forderung in Höhe von circa 1,5 Millionen Euro zu stunden. Zuvor waren bereits fast die Hälfte der Tochtergesellschaften pleite gegangen.
Hauptaktionär Axel Springer hatte im Dezember erklärt, keine weiteren Finanzmittel für die Pin Group bereit zu stellen, nachdem die Regierung die Einführung eines Mindestlohns für Briefzusteller beschlossen hatte.
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