Finanzportale
FTD will mit Markets andere Anlegerportale in die Baisse treiben
Die "Financial Times Deutschland" sagt Onvista und Co den Kampf an - mit dem Finanzinformationsportal "Markets", das Ende März startet. Mit dem technisch ambitionierten Auftritt verbindet die "FTD" ehrgeizige Pläne im Internet. Nutzerzielgruppe sind private und professionelle Anleger, die übersichtliche und personalisierbare Informationen zu den Kapitalmärkten suchen.
Daneben möchte "FTD"-Geschäftsführer Christoph Rüth Gutverdiener ansprechen, die sich eigentlich für Finanzanlagen interessieren müssten - aber bisher kein passendes Informationsangebot gefunden haben. Die Sites von Banken arbeiten laut Rüth nicht immer unabhängig, die Finanztools der Medienportale seien austauschbar, und Spezialanbieter à la Onvista seien eher für zahlenerfahrene Intensivnutzer geeignet.
Ranking der Finanzportale
1. Onvista: monatlich 598.000 Unique User
2. Finanztreff: 313.000 Unique User
3. Wallstreet Online: 303.000 Unique User
4. FTD.de-Börsenbereich: 234.000 Unique User (FTD.de gesamt: 630.000)
Markets soll die Reichweite des Ressorts binnen eines Jahres auf über 350.000 Nutzer steigern. Der bisher sechsstellige Werbeumsatz im Online-Börsenteil soll um 50 Prozent steigen
Mehr zu den "FTD"-Plänen mit Markets lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 11/2008, die am Donnerstag dieser Woche erscheint.
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Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
Das Top-Thema der Woche: Seit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine CD mit persönlichen Informationen wie Adressen und Kontonummern von rund 17000 Bundesbürgern zugespielt wurde, herrscht in der Republik Alarmstimmung.
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