23.04.2010
Döpfner will Axel-Springer-Aktien attraktiver machen
Der Medienkonzern Axel Springer hat angekündigt, bis zu 2,9 Millionen eigene Aktien bei institutionellen Investoren zu platzieren. Die Papiere, die 8,9 Prozent des Grundkapitals ausmachen, sollen zeitgleich mit einem weiteren Aktienpaket aus dem Bestand der Deutschen Bank platziert werden. Dies enthält 2,8 Millionen Springer-Aktien. Damit sollen noch im laufenden Quartal 17,2 Prozent des Grundkapitals an die Börse gehen.
Wie Springer betont, steht nicht die Beschaffung von Kapital im Vordergrund, sondern die Erhöhung des im Streubesitz befindlichen Teil des Aktienkapitals (Freefloat). Dieser würde von 23 auf 40 Prozent steigen. Damit will Mathias Döpfner die Springer-Aktie attraktiver machen. "Wir wissen und hören es aus dem Kapitalmarkt immer wieder, dass ein höherer Freefloat und ein größeres Handelsvolumen vorteilhaft wären. Diese Ziele haben für uns hohe strategische Priorität", so der Vorstandsvorsitzende bei der heutigen Hauptversammlung.
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