08.02.2002
Dino-Entertainment baut GZSZ-Engagement aus
Dino Entertainment hat sich für die nächsten fünf Jahre die exklusiven Print-Verwertungsrechte an der RTL-Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" gesichert. Bisher hatte der mit RTL Newmedia und Grundy Ufa geschlossene Vertrag die Lizenz für ein Monats- und ein Rätselmagazin sowie diverse Buchreihen.
Die jetzt ausgehandelte General-Lizenz für alle Printprodukte möchte Dino-Vorstandsvorsitzender Christian Neuber zum 10-jährigen Bestehen der Serie nutzen, um das Produktportfolio kräftig auszubauen: "Wir haben sechs bis acht neue Projekte in der Pipeline." Neuber sieht den Deal auch als strategische Maßnahme, um seine bisherige Investition in die Jugendmarke zu schützen: "Durch den langfristig angelegten Vertrag ist unsere Interessengemeinschaft mit RTL Newmedia und Grundy Ufa sehr eng zusammengewachsen."
So soll das "GZSZ-Magazin" auch inhaltlich von dem GZSZ-Online-Auftritt profitieren, das bei RTL-World zum thematisch breit angelegten Jugendportal ausgebaut wird. Die Unterstützung wäre hochwillkommen, denn anders als die klassischen Jugendtitel haben die GZSZ-Printableger im vergangenen Jahr massiv an Auflage verloren. Die verkaufte Auflage des monatlichen "GZSZ-Magazins" schrumpfte laut IVW von 4/2000: 308.048 Exemplaren (4/2000) auf zuletzt 233.844 Exemplare (4/2001). Dem redaktionellen Beiboot "GZSZ-Rätselmagazin" erging es nicht besser: Von 107.058 verkauften Exemplaren (4/2000) bleiben zum Jahresende nur noch 91.260 (4/2001).
Dieses anhaltende Formtief wird für den Verlag inzwischen zum Risikofaktor. Einen Flop des GZSZ-Engagements kann sich Dino Entertainment nicht leisten - allein für das laufende Jahr soll das Engagement einen Umsatz von 10 Millionen Euro erwirtschaften. Neuber ist sich darüber durchaus bewusst, doch die Suchen nach neuen Umsatzbringern gestalte sich nicht einfach: "Der Markt der TV-Formate mit Potenzial für eine begleitende Zeitschrift bietet im Moment nicht sehr viele Alternativen."
Weitere Nachrichten aus Medien vom 08.02.2002:
IP präsentiert neues Ad Special bei RTL
Kirch in Not: Murdoch will sein Geld zurück
Medien-Studie 2006: Medien mit lukrativer Zukunft
Nachrichten
HORIZONTJobs
Neueste Leserkommentare
Nachrichten: SPD forciert Web-Wahlkampf
Markus Willnauer: Yes we talk
TV: Skoda Octavia
alex: octavia
TV: Rügenwalder Mühlen Mett
Dill: Mühlenmett
HORIZONT-Abo
Wochenzeitung HORIZONT
Von Testlesen über Schnupperabo mit Geschenk bis zum Jahresabo - HORIZONT hat für jeden das richtige Angebot.
Chart der Woche
Absolventenbarometer:
Google ist bei Ingenieuren angesagt. Die künftigen Medienmanager stehen auf altbekannte Marken.
Google ist bei Ingenieuren angesagt. Die künftigen Medienmanager stehen auf altbekannte Marken.
Off the record
Blog-Verkauf: Interesse lahmt
Morgen naht der Tag der Wahrheit. Dann will Deutschlands Top-Blogger Robert Basic seinen Blog basicthinking.de verkaufen und bei Ebay versteigern. Startpreis vermutlich bei 30.000 Euro. Obs klappt: Bei einem Voting im Horizont-Blog würden derzeit 51 Prozent nicht mehr als 10.000 Euro zahlen wollen. 12 Prozent meinen, der Blog Basicthinking.de, meistverlinkter Blog Deutschlands, sei über 50.000 Euro wert. Viel Glück, Robert.
Morgen naht der Tag der Wahrheit. Dann will Deutschlands Top-Blogger Robert Basic seinen Blog basicthinking.de verkaufen und bei Ebay versteigern. Startpreis vermutlich bei 30.000 Euro. Obs klappt: Bei einem Voting im Horizont-Blog würden derzeit 51 Prozent nicht mehr als 10.000 Euro zahlen wollen. 12 Prozent meinen, der Blog Basicthinking.de, meistverlinkter Blog Deutschlands, sei über 50.000 Euro wert. Viel Glück, Robert.








