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Dieter Bohlen: Bei "DSDS" bleibt kein Stein auf dem anderen


von David Hein,
Redakteur HORIZONT.NET

Für Bruce Darnell und Natalie Horler war ihre erste Staffel zugleich die letzte

Für Bruce Darnell und Natalie Horler war ihre erste Staffel zugleich die letzte


Das Finale der neunten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" hat am Samstag so wenige Zuschauer vor den Fernseher gelockt wie nie zuvor. Um die Talfahrt zu stoppen, will RTL die Castingshow nun überarbeiten. Die Jury um Dieter Bohlen soll einmal mehr ausgewechselt werden, Moderator Marco Schreyl muss für ein neues Gesicht Platz machen. Darüber hinaus soll für die Kandidaten künftig ein Mindestalter von 18 Jahren gelten.
 
4,71 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstag das Finale, aus dem der 17-jährige Maurer-Lehrling Luca Hänni aus der Schweiz als Sieger hervorging. In der werberelevanten Zielgruppe kletterte der Marktanteil mit 2,68 Millionen Zuschauern auf 28,3 Prozent. Eigentlich ein toller Marktanteil - aber eben auch der schwächste Wert seit Beginn der Show. RTL muss sich also etwas einfallen lassen, um den anhaltenden Zuschauerschwund zu stoppen.
"DSDS ist deshalb eine große Show, weil wir Mut zur Veränderung haben. Wir alle im Team wollen immer besser werden. Deshalb wird kein Stein auf dem anderen bleiben", kündigt Dieter Bohlen am Montag via "Bild" an. Die vielleicht wichtigste Änderung: Nachdem DSDS in den letzten Jahren mehr und mehr zur Teenie-Show wurde - die beiden Finalisten waren gerade einmal 16 und 17 Jahre alt - soll laut "Bild"-Zeitung ab der nächsten Staffel eine Altersgrenze von 18 Jahren gelten. Für jüngere Kandidaten gibt es künftig schließlich den Ableger "DSDS Kids". In den Mottoshows sollen künftig gleich viele Jungs und Mädchen zum Zuge kommen, außerdem ist wieder eine Live-Band vorgesehen.
 
Keine große Überraschung ist indes, dass wieder einmal die Jury dran glauben muss - natürlich mit Ausnahme von Dieter Bohlen. Sängerin Natalie Horler muss ihren Stuhl ebenso räumen wie Bruce Darnell, der immerhin auf Wunsch von Bohlen in die Jury eingezogen war. Auch Moderator Marco Schreyl soll nach sieben Jahren laut "Bild" einem neuen Gesicht Platz machen.
 
Für die 10. Staffel will RTL seine wichtigste Show also noch einmal komplett runderneuern. Spekuliert wird auch, dass die Jubiläumsausgabe zugleich die letzte Staffel von DSDS werden könnte. Damit könnte RTL das Interesse an der Show sicherlich noch einmal ordentlich ankurbeln. Besonders wahrscheinlich scheint ein Ende von DSDS nach der zehnten Staffel indes nicht: Die Castingshow beschert RTL nach wie vor hervorragende Einschaltquoten - wenngleich mit sinkender Tendenz. Der Castingboom im deutschen Fernsehen scheint seinen Zenit endgültig überschritten zu haben. dh
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