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20.02.2008

Bundesligarechte

DFL nickt gemeinsame Produktion mit Kirch ab


Liga-Präsident Reinhard Rauball hofft auf  

Liga-Präsident Reinhard Rauball hofft auf "solide Zusammenarbeit"

Der Vermarktungsvertrag zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und Leo Kirch ist perfekt. An der gemeinsamen Produktionsfirma, deren Name noch nicht bekannt ist, wird die DFL 49 Prozent halten. Das von Kirch gegründete Unternehmen Sirius wird mit 51 Prozent beteiligt sein.

 
Das haben der Vorstand des Ligaverbandes und der Aufsichtsrat der DFL am Dienstag dieser Woche bekannt gegeben. Den Angaben zufolge wird Sirius den Geschäftsführer der gemeinsamen Produktionsfirma stellen. Dieser soll in enger Abstimmung mit den Kontrollgremien das operative Geschäft betreuen. 
 
Mit der Einigung kann die Ausschreibung der Rechte für die Bundesligasaison ab 2009 beginnen. Kirch hatte der Bundesliga 'Rekordeinnahmen in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro für sechs Jahre garantiert. Aus der Auslandsvermarktung und an weiteren Erlösen wie etwa aus Marketing-Rechten erwartet die DFL im Zeitraum 2009 bis 2015 Zuflüsse in Höhe von rund 460 Millionen Euro.
 
Das neue Unternehmen soll künftigen Pay-TV-Rechte-Inhabern ein komplett produziertes Programm - darunter die Übertragung aller 612 Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga - zur Verfügung stellen. Damit emanzipiert sich die Firma  vom derzeitigen Rechteinhaber Premiere. Das Komplett-Angebot soll Interessenten in die Lage versetzen, ohne hohe Vorab-Investitionen eigene Angebote zu machen. Ziel ist es, den Wettbewerb zu erhöhen.
 
"Wir freuen uns, eine solide Basis für die Zusammenarbeit mit KF 15 gelegt zu haben und danken der DFL-Geschäftsführung, die mit ihrer umsichtigen Verhandlungsführung immer auch die Sicherheitsinteressen der Clubs berücksichtigt und eine optimale Lösung erreicht hat", kommentiert Liga-Präsident Reinhard Rauball die Einigung. mas/se

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