Zeitschriften
05.05.2011
Condé Nast bringt "Wired" nach Deutschland / Wiederauflage von "Vanity Fair"?
Condé Nast führt im Herbst hierzulande das Digital-Lifestyle-Magazin "Wired" ein. Die Marke kommt jedoch nicht als eigenständige Zeitschrift, sondern als Supplement der Oktober-Ausgabe von "GQ" und als App auf den Markt. Zudem sieht Deutschland-Chef Moritz von Laffert Potenzial für eine monatlich erscheinende "Vanity Fair".
Condé Nast war mit "Vanity Fair" bereits von 2007 bis 2009 in Deutschland aktiv, allerdings als Wochenmagazin. Anfang 2009 hatte der Verlag die Zeitschrift dann wegen der fehlenden wirtschaftlichen Perspektiven eingestellt. Im Februar diesen Jahres hatte allerdings Jonathan Newhouse, Chairman von Condé Nast International, der "New York Times" gesagt, dass er sich das Magazin nach Deutschland zurückwünscht.
Die Pläne für "Wired" sind dagegen sehr konkret. Das aus den USA kommende Magazin versteht sich als Gegenentwurf zu klassischen Computerzeitschriften und widmet sich Technologiethemen aus einer gesellschaftlichen Perspektive. Die mit zahlreichen Preise dekorierte Zeitschrift wird vorerst in je einer Ausgabe als Supplement und als App erscheinen. In welcher Frequenz der Verlag das Projekt anschließen fortführt, hält sich Condé Nast offen. Die amerikanische App ist auch im Ausland stark nachgefragt. "Die Zeit ist reif, diese Marke nach Deutschland zu bringen", sagt von Laffert im Gespräch mit HORIZONT. pap
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Das Interview mit Deutschland-Chef Moritz von Laffert lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 18/2011 vom 6. Mai 2011
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