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18.02.2009
Condé Nast beerdigt "Vanity Fair"
Bad News aus München: Der Verlag Condé Nast stellt die Zeitschrift "Vanity Fair" ein. Die letzte Ausgabe liegt am morgigen Donnerstag an den Kiosken. Das bestätigt das Unternehmen gegenüber HORIZONT.NET. Die Maßnahme kommt trotz der Werbe- und Medienkrise überraschend. Jonathan Newhouse, Chef von Condé-Nast International, hatte erst kürzlich dem deutschen "Vanity Fair"-Team den Rücken gestärkt und betont, dass der Verlag an dem Titel festhalten werde. Jetzt sieht Newhouse angesichts der Werbekrise keine Alternative zu dieser "traurigen Entscheidung".
"Es gibt keinen Grund, Vanity Fair nicht weiterzuführen. Es ist unsere erfolgreichste Marke", hatte Newhouse noch Ende Dezember gegenüber der "FAZ" erklärt. Vor allem mit der deutschen "Vanity Fair" hatte er sich rundum zufrieden gezeigt: "Wir haben eine Auflage von über zweihunderttausend Exemplaren, eine ansehnliche Reichweite und eine vielversprechende Leserschaft. Wir haben junge, urbane, wohlhabende, vielseitig interessierte Leser. Von meiner Warte aus entwickelt sich die deutsche "Vanity Fair" sehr gut", betonte Newhouse damals.
In den vergangenen Wochen haben diverse Verlage ihren Sparkurs verschärft: G+J hatte im November 2008 sein Gesellschaftsmagazin "Park Avenue" eingestellt, das lange als Konkurenz zu "Vanity Fair" galt. mas/se
Die Newhouse-Erklärung Weitere Hintergründe zum Thema folgen in Kürze an dieser Stelle.
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