Burda beerdigt Printausgabe von "Max"
Dass das aktuelle Hickhack um die TV-Vermarktungsmodelle von IP Deutschland und Seven-One Media auch den Verlagen zusetzt, ist längst kein Geheimnis mehr. "Die Situation ist nahezu katastrophal", klagt ein Anzeigenverantwortlicher in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT über verunsicherte und daher zurückhaltend agierende Werbekunden - und spielt damit vor allem auf die Entwicklung bei den Monatstiteln an. Nun hat es den ersten erwischt. Hubert Burda Media stellt das Magazin "Max" mit sofortiger Wirkung ein. "Obwohl der Verlag in den vergangenen Jahren erheblich in das hochwertige Lifestyle-Magazin investierte, konnte "Max" in einem sehr schwierigen Marktumfeld nicht das notwendige Erlösniveau erzielen", begründete der Verlag die Entscheidung. Die Doppelnummer Januar/Februar wird die letzte Ausgabe sein. Die Auflage lag im 3. Quartal 2007 bei rund 150.000 verkauften Exemplaren.
Die Marke wird aber nicht komplett vom Markt verschwinden, sondern soll im Internet und in Print in Form der
"Max-City-Guide-Editionen" sowie "Max-Spezial-Ausgaben" für die Werbe- und Kommunikationsbranche weiter bestehen.
Online soll das Portal
Max.de weiter ausgebaut werden. So soll das Mobile-Portal mit GPS-gestützten lokalen Diensten wie Event- und Gastronomie-Guides, Entertainment- und Shopping-Angeboten stark ausgebaut werden. Daneben setzt Max Online auf den Ausbau von Online-Videostrecken.
Die Burda Lifestyle Community will zudem eine Expansion seiner Kreativ-Marke Max im Event-Bereich vorantreiben und will künftig noch mehr Produkte wie Bücher, CDs und Kalender unter dem Label Max vermarkten.
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