Vertriebsstreit
06.11.2008
Bundesverband Presse-Grosso: Bauer stellt Systemessentials in Frage
Der Bundesverband Presse-Grosso bezieht Position im Streit um die Kündigungen zweier Grossisten durch die Bauer Verlagsgruppe. „Nach unserer Auffassung ist die Entwicklung in den norddeutschen Vertriebsräumen Elmshorn und Stade, in denen die Bauer Verlagsgruppe einen Parallel-Vertrieb aufbauen will, nicht zeitgemäß und stellt die Systemessentials in Frage", heißt es in einer Mitteilung.
Vor rund zwei Wochen hatte die Bauer Verlagsgruppe zwei Grossisten gekündigt und durch die Tochtergesellschaft Pressevertrieb Nord (PVN) den Vertrieb in den Gebieten selbst übernommen.
Das Grosso macht sich nun für die Vollsortiments-Grossisten stark: Die gebietsbezogene Alleinauslieferung sei notwendig um die Aufgabe einer flächendeckenden und neutralen Presseversorgung im Einzelhandel logistisch und wirtschaftlich durch den Pressegroßhandel sicherstellen zu können. Das Prinzip „Alles aus einer Hand" müsse auch im Interesse des Einzelhandels erhalten bleiben.
Die Hintergründe des Streits lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 45/2008, die am heutigen Donnerstag, 6. November 2008, erscheint.
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