Außenwerbung
02.07.2010
Börsengang: Ströer stellt Rahmenbedingungen vor
Ströer nennt weitere Details zum geplanten Börsengang: Am 15. Juli geht der Außenwerber an den Aktienmarkt. Über entsprechende Absichten hatte HORIZONT bereits berichtet (Ausgabe 25/2010). Die Preisspanne der angebotenen Aktien liegt bei 17,00 bis 24,00 Euro, die Zeichnungsfrist ist vom 05. bis voraussichtlich 13. Juli.
Geplant ist, Aktien aus einer Kapitalerhöhung von 275 Millionen Euro zu platzieren. 2004 hatte der Finanzinvestor Cerberus die Übernahme der Deutsche Städte Medien finanziert und dafür eine Option auf 15 Prozent des Ströer-Eigenkapitals erhalten. Cerberus beabsichtigt, diese Option auszuüben und die Aktien im Rahmen des Börsengangs vollständig zu verkaufen.
Ein weiterer Teil der Erlöse soll das organische Wachstum vorantreiben: Vor allem von der Markteinführung seiner neuen Produkte „Outdoor Channel", ein digitaler Werbeträger für Bewegtbild, und „Scroller 5000 Premium Billboard", ein Produkt für Verkehrsknotenpunkte mit Wechsler-Technik, verspricht sich Müller viel. Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen, mit den erzielten Erlösen die Nettoverschuldung zu reduzieren. Schätzungen zufolge belaufen diese sich auf rund 450 Millionen Euro.
Die Gesellschafter von Ströer, Udo Müller (Mitgründer und Vorstandsvorsitzender) und Dirk Ströer (Mitglied des Aufsichtsrats und Sohn des zweiten Mitgründers Heinz Ströer), werden im Rahmen des Börsengangs keine Aktien verkaufen. Beide werden gemeinsam mit Finanzvorstand Alfried Bührdel Aktien im Wert von rund 5 Millionen Euro zum Emissionspreis zeichnen. Müller und Dirk Ströer werden nach dem Börsengang den Mehrheitsanteil am Unternehmen halten. se
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