26.10.2009
Bayerischer Verlegerverband macht sich für Paid Content stark
Immer mehr Verleger sprechen sich für Paid Content aus. Im Vorfeld der Medientage München hat sich Andreas Scherer, Geschäftsführer der "Augsburger Allgemeinen Zeitung" und Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV), für Bezahlinhalte im Internet ausgesprochen.
Zeitungshäuser böten "gute und umfangreiche Qualitätsauftritte und deshalb müssen wir versuchen, das Ganze jetzt zu refinanzieren", sagte Scherer im Interview mit der dpa. Die stark steigende Zahl der reinen Online-Leser und die sinkende Zahl der Zeitungsabnonnenten zwinge die Zeitungsverlage dazu, vermehrt auf Paid Content zu setzen. Dabei setzt Scherer vor allem auf regionale und lokale Inhalte, die regionale Zeitungen meist exklusiv haben.
Reguläre Zeitungsabonennten sollen die Online-Auftritte auch weiterhin umsonst nutzen können. "Es ist aber nur fair und richtig, diejenigen Online-User, die unsere Qualitätsinhalte kostenfrei genutzt haben, an unseren Aufwendungen zu beteiligen", erläutert Scherer.
Zudem forderte der VBZV-Vorsitzende einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz für das Onlinegeschäft, ein Leistungsschutzrecht im Internet und eine Lockerung des Presse-Fusionsrechts. dh
Joachim sagte am 26.10.2009 um 17:31
Die Bezahl-Alternative für Paid-Content
Gebühren für die Online-Nutzung sind nur eine Möglichkeit. Zeitungsverlage können ihren Lesern aber auch eine Alternative zur Bezahlung anbieten. Wir haben mit 'Werbefrage' eine Alternative zur Bezahlung im Bereich des Mini-Micro-Payment geschaffen. Unmittelbar vor dem Zugriff auf Premiumdienste und sonstige Bezahlinhalte im Internet können User an Stelle der Bezahlung ein bis drei Werbefragen beantworten. Die Webseiten-Betreiber erhalten für jeden so erfolgten Zugriff eine Vergütung von bis zu 15 Cent. Anmelden können sich Verlagshäuser, Webseitenbetreiber und Werbetreibende auf www.click4k.deWeitere Nachrichten aus Medien vom 26.10.2009:
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