Nachrichtensender
10.03.2010
Axel Springer wird N24 nicht kaufen
Axel Springer wird nicht mitbieten, wenn Pro-Sieben-Sat-1 seinen Nachrichtensender N24 verkauft. Dies hat Springers Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner bei der heutigen Bilanzpressekonferenz in Berlin bekannt gegeben.
Grundsätzlich ist er Zukäufen im TV-Geschäft nicht abgeneigt: "Wir sind überzeugt, dass wir als Multimedia-Unternehmen dauerhaft Zugang zu bewegten Inhalten haben müssen. Neben dem Ausbau eigener Bewegtbild-Inhalte prüfen wir jede Möglichkeit einer Bewegtbild-Akquisition." Im Fall von N24 waren aber offenbar die Preisvorstellungen zu unterschiedlich. "Die Vorstellungen und Konditionen gingen in den kurzen Sondierungsgesprächen zu weit auseinander", sagt Döpfner.
Die nötigen Mittel hat Springer für Zukäufe definitiv. 2009 erwirtschaftete Springer trotz niedrigerem Ergebnis einen Free Cashflow von 231 Millionen Euro. Zusätzlich steht dem Konzern bis 2012 eine Kreditlinie in Höhe von 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. bn
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