Verlage
04.02.2009
Axel Springer stößt Regionalzeitungen an Madsack ab
Die Tinte ist trocken. Der Verlag Axel Springer verkauft wie erwartet seine Regionalzeitungen an die Verlagsgruppe Madsack. Damit bestätigen sich Gerüchte, über die HORIZONT.NET bereits im Oktober 2008 berichtet hatte.
Der Deal sieht vor, dass Springer seine Beteiligungen an der "Leipziger Volkszeitung" (50 Prozent), den "Lübecker Nachrichten" (49 Prozent), den "Kieler Nachrichten" (24,5 Prozent) sowie seinen Anteil an der Hanseatische Verlags-Beteiligung (23 Prozent) an die in Hannover ansässige Verlagsgruppe Madsack abtritt. Gleichzeitig übernehmen die "Lübecker Nachrichten" den Anteil Springers an der "Ostsee-Zeitung" in Rostock (50 Prozent). Das Gesamtvolumen der Transaktionen summiert sich Unternehmensangaben zufolge auf 310 Millionen Euro.
Madsack will dagegen mit der Akquisition der Regionalzeitungen seine Position im Norden weiter stärken. "Aufgrund der hohen Kunden- und Leserakzeptanz in ihren regionalen Märkten werden wir die Titel mithilfe neuer Medientechnologien weiter ausbauen und weiterentwickeln und uns als strategischer Verlagspartner bei unseren Mitgesellschaftern in den jeweiligen Verlagen einbringen", kündigt Verlagsboss Herbert Flecken an. mas
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