01.09.2003
Anzeigenvolumen der Publikumszeitschriften schrumpft um 2,6 Prozent
Auf minus 2,6 Prozent summiert sich in den ersten acht Monaten der Rückgang im Anzeigenvolumen der Publikumszeitschriften. Nach einer Erhebung des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) entspricht dies 3767 Seiten weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Insgesamt wurden in der Publikumspresse von Januar bis August dieses Jahres 138.915 Anzeigenseiten bei einem Heftumfang von 533.602 Seiten geschaltet. Am härtesten trifft es das Segment der Wirtschaftspresse, das insgesamt 18,5 Prozent des Werbeumfangs einbüßt. Allen voran leidet "Börse online" unter einem Minus von 41 Prozent, gefolgt von "Euro am Sonntag" mit minus 33,3 Prozent und "Capital" (minus 28,9 Prozent).
Auch die Flaggschiffe im Nachrichtensegment leiden unter einem prozentual zweistelligem Anzeigenschwund: "Focus" verliert 635 Anzeigenseiten (minus 19,1 Prozent), behauptet jedoch mit einem Werbevolumen von 2696,5 Seiten weiterhin die Spitzenposition. "Der Spiegel" büßt 551 Seiten ein (minus 19,6 Prozent) und zählt nun bei insgesamt 2258 Werbeseiten. Der "Stern" hat bei einem Gesamtanzeigenvolumen von 2576,6 Seiten insgesamt 333,5 Seiten weniger (minus 11,5 Prozent). sch
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