12.11.2008
Anzeigenblätter fürchten kostenlose halbstaatliche Zeitung
Nach der Ankündigung der Hamburger Hubert-Burda-Tochter Milchstrasse ab kommendem Jahr das Post-Gratisblatt „Einkauf Aktuell" zu produzieren, wehren sich nun auch die Anzeigenblattverlage.
„Die privatwirtschaftliche Presse, insbesondere die Anzeigenblätter, haben sich in einer Zeit schwacher Werbekonjunktur nun auch noch den Attacken eines der finanzstärksten Konzerne, der unter maßgeblichem Staatseinfluss steht, zu erwehren", kritisiert Heiner Urhausen, Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA). „Einkauf Aktuell" bietet ein wöchentliches TV-Programm und dient der Post vor allem als Werbeträger für lukrative Beilagen, die vor allem den Anzeigenblättern und Tageszeitungen verloren gehen.
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