07.08.2008
Sender-Launch
Anpfiff für Deutschlands erstes Fußball-Radio
Am 13. August erfolgt der Anpfiff für Deutschlands erstes Fußball-Radio 90elf. Der neue Sender bietet unter 90elf.de alle Spiele der 1. und der 2. Bundesliga live und in voller Länge.
"90Elf ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Pionierprojekt", betont Florian Fritsche, Geschäftsführer von Regiocast Digital, einer Tochter der Radioholding Regiocast, Berlin. "Mit 90elf starten wir ein Angebot für das Zeitalter jenseits der UKW-Frequenzvertonung, als man Radio noch in einem relativ geschützten Raum machen konnte."
Einen sechsstelligen Betrag hat Regiocast für die erstmals von der Deutschen Fußball Liga vergebenen Rechte für die Live-Audioübertragung über digitale Verbreitungswege in die Hand genommen, dazu kommen Investitionen in Technik und Programm in Höhe von mehreren Millionen Euro. Produziert wird das multimediale Programm, das zunächst nur über das Internet verbreitet wird, im Radiozentrum Leipzig, wo auch auch die Regiocast Sender PSR und RSA produziert werden. Die Redaktion soll zum Sendestart zehn Mitarbeiter umfassen, innerhalb der Regiocast Gruppe werden bis zu 20 Mitarbeiter für 90elf arbeiten.
Inhaltlich dreht sich natürlich alles um das runde Leder. An den Spieltagen können Nutzer neben einem Hauptstream, der alle Begegnungen in einer Konferenzschaltung überträgt, jedes Spiel auch als Einzelstream verfolgen. Über die wichtigsten Partien berichten Kommentatoren (u.a. Reporterlegende Günther Koch) direkt aus den Stadien, daneben stehen in Leipzig sechs Sprecherkabinen für die Produktion der einzelnen Streams bereit. Unter der Woche bietet 90elf Berichte und Analysen, aber auch Nachrichten ("Der Ball, das Feld, die Welt"), Service, Entertainment und ein eigens zusammengestelltes Musikprogramm. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf multimedialen Elementen wie Live-Chats, Videokolumnen oder Fotos. Ziel ist ein "trimediales Programm", das die Kanäle Radio, Internet und Mobile miteinander verbindet. Die Verbreitung über DVB-H war ursprünglich Teil des Konzepts. Durch die Schwierigkeiten des Plattformbetreibers Mobile 3.0 setzt Regiocast nun zunächst voll auf die Verbreitung über das Internet.
Finanziert werden soll das für Nutzer kostenfreie Programm über die Vermarktung von klassischen Audiospots und Onlinewerbung. Der Geschäftsplan umfasst fünf Jahre, für das dritte Jahr rechnet Fritsche mit dem Break-even: "Wir glauben an das Potenzial von 90elf und wollen eine langfristige Partnerschaft mit der DFL entwickeln." Der Start wird von einer Plakat- und Hörfunkkampagne (Agentur: Weigert Pirouz Wolf) begleitet.
- Kreation 7. August 2008: 90elf Fußballradio Launch-Spot
Weitere Nachrichten aus Medien vom 07.08.2008:
Piraten belasten Premiere auch im 2. Quartal / Werbeetat wird aufgestockt
Living at Home präsentiert sich rundum renoviert
Bauer-Weekly kämpft mit Relaunch gegen Auflagenschwund
Sales-Abteilung von Das Vierte bekommt eigenen Markenauftritt
Nachwuchsförderung: "Die Zeit" bringt Kinderbuchedition heraus
Nachrichten
HORIZONTJobs
Neueste Leserkommentare
TV: Zetti-Knusperflocken
Luis: Irgendwie...
Nachrichten: Rocket X relauncht Ehrmann.de
Joseph: Flash?
TV: Allianz Recruitingkampagne
Weller: viel Mühe -nichts verdient
HORIZONT-Abo
Wochenzeitung HORIZONT
Von Testlesen über Schnupperabo mit Geschenk bis zum Jahresabo - HORIZONT hat für jeden das richtige Angebot.
Chart der Woche
Bankenmarkt
Laut Marktforschung Facit erntet derzeit vor allem ein Kreditinstitut das Vertrauen der deutschen Verbraucher: die Sparkassen.
Laut Marktforschung Facit erntet derzeit vor allem ein Kreditinstitut das Vertrauen der deutschen Verbraucher: die Sparkassen.
Off the record
Bayern München führt bei Twitter
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
Beim Microblogging-Dienst Twitter sind auch bereits einige Bundesliga-Vereine mit einem Twitter-Account vertreten. Bayern München belegt dabei den Spitzenplatz mit den meisten Followern (Fans) aller Bundesliga-Clubs. Auf Platz 2 folgt Hannover 96 vor Schalke 04. Die Bundesliga-Mannschaften twittern aber in der Regel nicht selbst. Stattdessen twittern die Fans unter dem Logo ihres Clubs.
HORIZONT Print
HORIZONT 35/2008 vom 28.08.2008
Das Top-Thema der Woche: Seit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine CD mit persönlichen Informationen wie Adressen und Kontonummern von rund 17000 Bundesbürgern zugespielt wurde, herrscht in der Republik Alarmstimmung.
Zum Inhalt
Infos zum Abo
Das Top-Thema der Woche: Seit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein eine CD mit persönlichen Informationen wie Adressen und Kontonummern von rund 17000 Bundesbürgern zugespielt wurde, herrscht in der Republik Alarmstimmung.
Zum Inhalt
Infos zum Abo













