11.09.2007
ARD und ZDF siegen im Gebührenstreit vor dem Bundesverfassungsgericht
Das Bundesverfassungsgericht hat der Verfassungsbeschwerde der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegen die letzte Festsetzung der Rundfunkgebühren statt gegeben. ARD, ZDF und der Deutschlandfunk hatten geklagt, die letzte Erhöhung sei zu gering ausgefallen, weil die Ministerpräsidenten der Bundesländer in unzulässiger Weise Einfluss genommen hätten. Die Regierungschefs waren der Empfehlung der unabhängigen Gebührenkommission KEF nicht gefolgt. Danach sollte die Rundfunkgebühr ab 1. April 2005 um 1,9 Euro pro Anschluss und Monat zu erhöht werden. Sie hatten nur eine Anhebung um 88 Cent auf 17,03 Euro bis Ende 2008 bewilligt.
Laut Urteil verstößt die Einmischung der Ministerpräsidenten gegen die im Grundgesetz festgelegte Rundfunkfreiheit. Zudem können die Sender gemäß der Rechtssprechung in der nächsten Periode der Gebührenfestsetzung einen Ausgleich für die entgangenen Einnahmen verlagen.
Kommentare
Nachrichten
User-Empfehlungen
TV-Quoten
Die meistgesehenen Sendungen vom 24.05.2012
Bestellen Sie jetzt kostenlos den HORIZONT.NET Newsflash und erhalten Sie jeden Morgen die TV-Quoten.
Zu den Top 20 TV-Quoten
Leserfavoriten
HORIZONTJobs
News-Archiv
facebook
|
HORIZONT.NET auf Facebook
|
Marktdaten




